Warnung vor Lebensgefahr Der Biomarker FeNO kann schwere Asthma-Verläufe voraussagen

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Anläßlich des Kongresses der American Academy of Allergy, Asthma & Immunology (AAAAI/WAO 2018.) wurde in Orlando, Florida, USA, eine wissenschaftliche Studie vorgestellt, die mit Nachdruck auf die Wichtigkeit des Biomarkers FeNO im Zuge der Asthma-Diagnose für die Vorhersage des drohenden Asthma-Verlaufs hinwies.  Das fraktionierte Stickoxid (FeNO) ist in der Ausatemluft immer dann in erhöhter Konzentration nachzuweisen, wenn die zarten Schleihäute der Atemwege entzündet sind. Eine solche Entzündung ist die typische Ursache für ein allergischs Asthma. Je stärker die Entzündung des Gewebes, um so höher fallen die bei einem FeNO-Atemtest registrierten FeNO-Messwerte.
An der auf dem Kongress vorgestellten Studie nahmen 776 erwachsene Asthmatiker teil, die entweder mit den üblichen Asthma-Medikamenten ( mittel bis hochdosierte Corticosteroide und lang wirkende Beta-Agonisten) oder in der Kontrollgruppe mit einem wirkstofffreien Scheinmedikament behandelt wurden.
Bei der 158 Patienten der Kontrollgruppe zeigte sich bei der Analyse der erhobenen Daten, dass die Kranken bei denen eine hohe Konzentration des Biomakers FeNO gefunden wurde, ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere lebensbedrohliche Asthma-Krankheitsverläufe hatten.
Zwei weitere untersuchte Biomarker – Serum Periostin und Eosinophile Blutkörperchen warnten die Ärzte und ihre Patientinnen und Patienten ebenfalls vor drohenden schweren Asthmaverläufen.

Das auf Atemanalysen spezialisierte Unternehmen Specialmed GmbH bietet in Deutschland  für den FeNO-Atemtest unter anderem mit dem sehr kompakten Nobreath-Gerät  ein leicht transportierbares, schnell und zuverlässig arbeitendes Atemgas-Analysegeräte an.

Die Nobreath Geräte wurden weltweit in vielen klinischen Studien und Forschungsprogrammen eingesetzt und gelten daher unter Experten als Referenzgerät.

ClinicalTrials.gov Identifier: NCT01854047